365fit Magazin

Der richtige Laufschuh

6. Juli 2015 maximalPULS GmbH 0 Kommentare

Egal wann, wo oder bei welchem Wetter – der falsche Laufschuh beim Joggen schadet deinem Körper. In jedem Fall sollte also einen großen Wert auf die Wahl dieses essentielle Laufaccessoire gelegt werden.
Fuß- Knie und Hüftgelenke stehen beim Joggen unter einer hohen Belastung – sie müssen etwas das Zwei- bis Dreifache des Körpergewichts tragen. Der richtige Laufschuh als  Kontaktpunkt zum Boden ist deshalb eines der wichtigsten Elemente der Laufausrüstung. Er sollte gleichzeitig eine gute Dämpfung vorweisen können, aber auch genug Elastizität für eine natürliche und flexible Bewegung des Fußes bieten.

Eigenes Wissen ist Trumpf

Grundsätzlich gilt, wie vor jeder Kaufabsicht: das selbstständige Informieren über den Markt ist durch keinen Expertentip zu ersetzen. Lest euch Artikel in Lauf-Magazinen und -Büchern durch und verschafft euch einen Überblick. Kristalisiert eure eigenen Ziele und Gewohnheiten heraus und sprecht mit Lauf-Freunden über deren Erfahrungen mit Laufschuhen. Jeder Sportler sollte zwar auf seinen eigenen Körper hören, doch können persönliche Meinungen des Umfeldes durchaus hilfreich sein.
Zudem sollte man vor dem Kauf mit einem Sportmediziner sprechen und sich gegebenenfalls durchchecken lassen. Vor allem bei vorhandenen Beschwerden kann so auf Nummer sicher gegangen werden. Zuguterletzt macht es Sinn, ein spezielles Sportgeschäft oder den Fachhandel mit großem Sortiment aufzusuchen. Diese bieten neben einer professionellen Beratung mittlerweile auch Laufanalysen und weitere Tests an. Einen guten Schuh kauft man ausschließlich mit einer fundierten Betreuung im Vorfeld.

Analyse statt Reinfall

Mittlerweile bieten die meisten Sportfachgeschäfte kostenlose Laufbahnanalysen an. Diesen Service solltet ihr unbedingt in Anspruch nehmen. Der Test bestimmt deine Fußstellung beim Laufen, das Auftreten des Fußes, die Fußform und das Abrollen. Besonders wichtig ist auch die Bestimmung des eigenen Körpergewichts – wer hier trickst, der wird später auf die Füße fallen. Hilfreich ist auch, wenn du deinen alten Laufschuh zum Beratungsgespräch mitbringst – am Abrieb kann der Verkäufer wichtige Erkenntnisse über dein Laufverhalten bekommen.
Ein professioneller Berater kann dir bereits nach den ersten Minuten etwas über deinen Laufstil (Fersen- oder Zehenläufer?) sagen – ein wichtiger Indikator für einen gute Beratung. Ein gut abgestimmter Schuh bietet dir neben einer besseren Verletzungsprophylaxe auch mehr Komfort beim täglichen Workout.

Kleinigkeiten machen den Unterschied

Achtet während des Beratungsgesprächs vor allem auf Details, die zu deinem Trainingsalltags gehören. Der Verkäufer wird zwar gezielte Fragen stellen, aber es hilft immer, wenn du dir deinem Laufverhalten selbst bewusst bist. Dazu solltest du dir vorher Gedanken machen: Wie oft läufst du pro Woche/Monat? Wie lange dauern deine Jogging-Runden? Über welchem Belag führt deine Runde? Welchen Wetterbedingungen/Temperatur stehst du meist gegenüber? Welches Ziel verfolgt dein Training? Läufst du eher in der Ebene oder auch mal Cross?
Wichtig ist auch, dass du das Beratungsgespräch auf den Nachmittag oder nach das Training legst – belastete Füße vergrößern sich etwa um eine Schuhgröße!

Dein Fuß ist König

Zwischen deinem längsten Zeh und der Schuhspitze sollte genug Platz vorhanden sein – etwa eine Daumenbreite. Ebenfalls sollte die „Zehenbox“ die richtige Größe haben, da deine Zehen weiterhin ihren natürlichen Greif und Spreizbewegungen nachgehen können sollten. Ist dein Schuh zu eng, kann es unangenehme Druckstellen zur Folge haben. Haben die Füße zu viel Platz, entstehen Blasen.
Die meisten Schuhhersteller produzieren Laufschuhe als Massenware. Sollte dein Fuß zu keinem Normschuh passen, greif am besten zu einem Hersteller, der mehrere Leistenbreiten innerhalb eines Models anbietet. So zum Beispiel „New Balance“, die fünf verschiedene Weiten herstellen. Auch auf den richtigen, festen Sitz der Ferse und am Rist solltest du achten, da es sonst zu einer Überpronation kommen, also dem Abknicken des Schuhs beim Aufsetzen.
Da der Schuh deine gesamte Lauf- und Körperhaltung beeinflusst, sollten vor allem Läufer mit X- und O-Beinen zu komplett unterschiedlichen Schuhen greifen.

Der Untergrund bestimmt den Schuh

Wichtig für die Wahl des richtigen Laufschuhs ist auch der Aspekt des Laufuntergrunds. Ein Cross-Trail-Läufer benötigt einen andeen Schuh als der urbane Asphaltjogger. Wessen Hausrunde über Waldboden führt, der kann sich am Asphaltläufer orientieren, da der Waldboden ähnlich hart ist. Beide Lauftypen benötigen eine weiche Sohle mit viel Dämpfung, um den Aufprall des Schuhs gut abzufedern. Stabilere Sohlen eignen sich eher für Läufer mit körperlichen Beschwerden oder hohem Körpergewicht, da diese für mehr Stabilität und Führung sorgen. Eher leichte Modelle sind die richtige Wahl für Wettkampfläufer. Diese schnellen Schuhe wiegen oft nicht mehr als 200 Gramm.
„Natural“-Schuhe fördern die natürliche Abrollbewegung des Fußes und trainieren mit ihrer geringen Dämpfunf und flachen Konstruktion gleichzeitig Fuß-, Waden- und Oberschenkelmuskulatur. Diese zeigen sich immer beliebter, sind aber eher erfahreneren Läufern vorbehalten, da ein gut ausgebildetes Stütz- und Gelenksystem vorausgesetzt wird.

Hinterfrage also vor dem Kauf deine Trainingsgewohnheiten und informiere dich intensiv mit den Unterschieden zwischen verschiedenen Laufschuhen. Generell gilt auch: Optik und vor allem der Preis sollte bei der Wahl der Schuhe eine untergeordnete Rolle spielen. Der richtige Schuh muss nicht teuer sein, aber man sollte einen hohen Preis jedoch nicht scheuen. Es sollte schlichtweg der passende Schuh zu dir sein.

Deine Gesundheit wird es dir danken!

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